#235 – Das Highlight mit SOL und Salt & Silver (Portugal Trip)

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Bom dia!

Der Donnerstag und somit fünfte Tag in Portugal sollte ein ganz Besonderer werden. Dafür greifen wir nochmal eben zurück, wem wir diesen genialen Trip überhaupt zu verdanken haben!

Das Gewinnspiel

Im Zusammenhang mit einem Facebook-Gewinnspiel seitens „SOL Beer“ gewann ich im Juni die #MomentofFreedom Reise nach Portugal!
Es galt auf Facebook seinen „Moment der Freiheit“ festzuhalten und einzureichen. Nach Jury Auswahl und Lostopfverfahren wurde dann der glückliche Gewinner gezogen. Hierbei war zunächst die Freude geteilt, denn wir ahnten schon, dass Vivi zu dem Zeitpunkt nicht können wird.
Die einwöchige Reise stand zu einem bestimmten Zeitpunkt fest und dafür konnte sich Vivi nicht mehr freinehmen. Somit kam dann Patrick ins Spiel, als mein bester Kumpel und glücklicher Freiwilliger! 😉
Der Gewinn beinhaltete nicht nur die Reise an sich, sondern beschrieb sich wie folgt:

„Du und eine Begleitperson fliegt für eine Woche an die portugiesische Atlantikküste zu einem unvergesslichen Sonnen-Trip! Ausgestattet mit einem Camper besucht ihr drei Surfspots – Surfkurs natürlich inklusive.
Das Highlight: Ein exklusiver Kochkurs mit den Jungs von Salt & Silver! Die zwei Hamburger Jungs Cozy & Jo zeigen dir unter der Sonne Portugals kulinarische Highlights aus Mexiko.“

Bäm! Was eine geile Aktion und hiermit nochmal danke an „SOL Beer“ für die geniale, herzliche und professionelle Umsetzung!

Treffpunkt – Es geht los!

Nun aber zum Highlight-Donnerstag, welcher relativ entspannt auf unserem Campingplatz „Orbitur Sagres“ in Sagres begann. Wer unserern vorherigen Beitrag gelesen hat, weiß, was wir schon alles in Sagres erlebt hatten. Wir standen während der Reise in Kontakt mit unseren Ansprechpartnern seitens SOL und hatten für um 11 Uhr uns am Restaurant „Three Little Birds“ verabredet. Hierbei sei noch zu erwähnen, dass wir uns vorab damit einverstanden erklärten Teil eines Videodrehs zu sein, der in Kooperation von SOL und den Jungs von Salt & Silver stattfinden sollte. Wir hielten auf Anweisung ein paar Meter vor dem Restaurant, um dort Stefanie (Social-Media-Managerin) und Cindy (Marketing) kennen zu lernen. Hier gab es dann ebenfalls eine kurze Einweisung in den ersten Ablauf des Tages. Zudem kam noch Marvin (Klabauterman Images) als Kameramann und gab uns nach kurzer Vorstellung ebenfalls erste Instruktionen. Wir verschönerten unseren Camper noch etwas und legten dann los zum Treffen mit Cozy & Jo vor dem Restaurant. Dabei wurden wir direkt schon gefilmt und sollten einfach authentisch bleiben. Ehrlich gesagt, klang das erst etwas schwierig, doch die Umgebung, Leute und Atmosphäre machten es einfach. Wir waren einfach wir selbst und unterhielten uns nach dem Aussteigen und Begrüßen mit den Jungs. Wir stellten uns vor und erzählten etwas von der bisherigen Reise sowie unserer Verbundenheit zum Norden Deutschlands und dem Besuch in der Salt & Silver Zentrale. Währendessen lief die Kamera weiter und wir sprachen nochmal mit Stefanie und Cindy den Tagesablauf durch.

Frische Zutaten vom Markt

Zunächst wollten wir frischen Fisch für den Kochkurs, sowie alle weiteren Zutaten frisch vom Markt kaufen. Hierzu mussten wir lediglich nur ein paar Meter die Straße hinunter und standen dann schon vor einer kleinen Halle, die sich als kulinarische Oase entpuppte. Marvin wechselte nochmal die Kamera und dann ging es auch schon weiter. Jo und Cozy erklärten uns etwas zur Herkunft des Adlerfisches und dem geplanten Ceviche für den Abend. Was Fisch angeht ihr größtes Highlight! Hierfür unterhielten wir uns mit den Einheimischen vom Markt und folgten bei der weiteren Zutatenwahl dann einfach worauf wir Bock hatten. Von frischen Pfirschen, duftendem Koriander bis hin zu riesigen saftigen Tomaten packten wir eins nach dem anderen in eine Holzbox.

Geplant waren drei verschiedene Varianten von Ceviche und ich hatte bereits gebeichtet, keine guten Erfahrungen mit Fisch gesammelt zu haben. Die Aussage der Jungs: „Das kann nur daran liegen, dass du noch keinen geil zubereiteten Fisch probiert hast!“ Für den Kochkurs war ich aber offen und sicher, dass es nur genial werden kann. Von daher füllten wir die Box weiterhin mit frischen Zutaten und vergaßen dabei vollkommen die Kamera im Hintergrund. Liegt aber auch daran, dass Marvin ein echt professioneller Kameramann ist! Zum Ende hin kontrollierten wir nochmal unser Eingekauftes und verließen dann gemeinsam den Markt. Die Zutaten wurden von Jo via Auto zum Kühlen ins Restaurant gebracht, während wir anderen zu Fuß zurück gingen. Die Zeit nutzen wir zum Plaudern über Privates und das bisherige Abenteuerleben der beiden Jungs von Salt & Silver.

Praia do Cordoama

Als Nächstes wollten sich Jo und Cozy zusammen mit Marvin eine geeignete Location für den Nachmittag und den Kochkurs raussuchen. Daher fuhren sie schonmal Richtung Küste, während Patrick und ich mit Cindy etwas für das Mittagessen gesucht haben. Wobei wir da auf die Empfehlung von Cozy hin bereits etwas im Visir hatten. Stefanie erledigte derweil noch Organisatorisches und wir trafen uns dann fast eine Stunde später wieder zu viert am Restaurant. Von den Jungs fehlte jedoch jede Spur und auch erste Kontaktaufnahme verblieb erfolglos. Wie wir ein paar Minuten später feststellten, lag dies am schlechten Empfang an deren Location. Sie waren bereits am Strand, wo sie noch ein paar Videodrehs im Wasser auf ihren Surfboards aufnahmen.

Wir packten also unsere Sachen und alles für den weiteren Tagesablauf in den Camper und machten uns auf zum Strand – „Praia do Cordoama“. Ein öffentlicher Strand mit Parkplatz, wo die Wellen gerade genau richtig waren. Die Fahrt dorthin meinte das Navi uns etwas abenteuerlich gestalten zu müssen, denn wie wir später feststellten sind wir über einen Schotterweg, mehr als nötig, dorthin gefahren. Grundsätzlich ja kein Problem, man spürt die Unebenheit in dem Camper nur etwas mehr. 😉
Dort angekommen trafen wir Marvin am Strand, der seine Drohne für ein paar Aufnahmen startete. Während Stefanie und Cindy ein paar Erfrischungen organisierten, ließen wir es uns nicht nehmen ebenfalls ins kühle Nass zu springen. Bei den Wellen ließen wir unsere Surfboards lieber beim Camper, um den Abend dann doch ohne Blessuren erleben zu können. Doch auch das Bodysurfen brachte erheblichen Spaß! Marvin nutze zwei volle Akkus für die Drohnenaufnahmen und als auch der Zweite aufgebraucht war, saßen wir dann alle am Strand und relaxten in der Sonne.

Videoshooting

„Oh, die suchen uns!“, sagte Marvin plötzlich, als er auf sein Smartphone schaute. Irgendwie hatten wir Jo und Cozy verpasst und sie waren schon auf der Suche nach uns am Strand. Wir gingen also zurück zum Parkplatz und trafen uns dann dort alle. Hierbei trafen wir auch den Chef vom „Three Little Birds“, welcher ebenfalls ein guter Freund von Jo & Cozy ist und sich aus Deutschland nach Sagres abgesetzt hat. Mit Erfolg wie wir meinen! Doch dazu später mehr. Wir sprachen uns nochmal alle ab und nun sollte es auf zur Kochkurs-Location gehen. Dabei würden wir den Weg nach geeigneten Videolocations absuchen und ggf. direkt einen Stop einlegen oder dahin später zurückkehren.

Wir fuhren dann hinter den Jungs mit unserem Camper her. Die Fahrt dauerte gefühlt ganz schön lange, da wir bei den Schotterwegen auch nicht wirklich schnell fahren konnten. Zudem mussten wir hin und wieder Anhalten um Gegenverkehr durchzulassen. Dennoch hatten wir alleine schon bei der Fahrt, eine geile Aussicht und genossen was gerade passiert. Nach etlichen Kurven, längeren Geraden und einigen Hügeln kamen wir dem Ziel endlich näher. Ein überschaubarer Sandparkplatz oben auf einer Steilklippe, vor sich nichts als Natur und unten die Wellen preschend an die Felsen und dem kleinen Strand. Den Ort halten wir mal geheim! – Denke dafür habt ihr Verständnis, Danke.

Sol, Ziegen und Spaß

Wir luden einige Sachen für später aus dem Camper und während Jo die Zutaten abholte, Cindy weiteres für den Kochkurs vorbereitete sind Stefanie, Marvin, Cozy und wir wieder in den Camper. Wir fuhren die Straße zurück und begannen mit einigen Aufnahmen von dem Camper bei der Fahrt während Cozy auch mal oben drauf saß und dann auch noch Aufnahmen im Stehen. Dabei hatten wir als Equipment einen Kasten SOL Bier, wo ich als verantwortungsbewusster Fahrer natürlich noch nichts getrunken hatte. Unter Anleitung von Marvin und Stefanie wendeten wir den Camper auf der engen Straße und fuhren bestimmte Abschnitte mehrmals ab, bis wir dann die richtigen Aufnahmen im Kasten hatten. Hierbei stießen wir zwischendurch auf einen Farmer mit seiner Ziegenherde und Hütehund, welche einem das gewisse Flair gaben. Trotz all der Aufnahmen fühlten wir uns ungezwungen, frei und hatten eine menge Spaß!

Ceviche!

Zurück im Camper begeneten wir Jo, der ebenfalls auf dem Rückweg zur Location war. Die Chance nutzte Marvin für ein paar Aufnahmen aus dem Auto heraus, um den Camper aus anderen und bewegten Perspektiven einfangen zu können. Wieder am Parkplatz angekommen, wendete ich den Camper zur gewünschten Position, damit wir auch damit nochmal ein paar Aufnahmen machen konnten. Nun waren wir aber alle hungrig und gespannt auf das geniale Essen! Unser Campingtisch fungierte dabei als Unterlage und wir begutachteten erstmal unsere geilen Zutaten. Stefanie und Cindy hielten sich im Hintergrund, während Marvin uns weiterhin filmte. Jo war damit beschäftigt die frischen Zutaten klein zu schnibbeln und in Schalen bereitzustellen, während Cozy uns erklärend in einzelnen Schritten den ersten Adlerfisch filetierte. Man bemerkte bei beiden direkt die Hingabe und Passion zum Kochen, sowie die bereits gesammelte Erfahrung in der Zubereitung. Beim zweiten Adlerfisch kamen wir dann dem Kochkurs gerecht.

Ich fing an die erste Seite einzuschneiden und das Fleisch von der Wirbelsäule zu lösen. Hierbei stellte ich fest wie viel besser es mit einem wirklich scharfem Messer gelingt und wie schwer es doch für ungeübte im Vergleich zu den Handgriffen von Cozy ist. Dennoch gelang es sowohl Patrick als auch mir mit kleiner Nachhilfe dann den Fisch ordentlich zu filetieren. Die Reste lagen wir beiseite und würfelten den Fisch in eine Schale. Jo hatte derweil die anderen Zutaten vorbereitet und wir füllten den Fisch in drei ca. gleichgroße Portionen ab. Als Basis wurde dieser jeweils nun mit einem Mix aus Limetten- und Zitronensaft gemixt. Diese Prozedur lässt den Fisch quasi kalt garen und macht ihn auch ohne Hitze sehr genießbar.

Unsere drei eigene Ceviche ala „Moment of Freedom“:
  • Mexikanisch
    • Rote Zwiebeln, Koriander, Tomaten, Avocado
  • Portugiesich
    • Rote Zwiebeln, Koriander, Feigen
  • Mallorca
    • Rote Zwiebeln, Koriander, Pfirsich, Mango

Die jeweiligen Versionen dann noch mit Salz und Pfeffer nach Bedarf würzen und fertig waren drei mega geile Ceviche-Gerichte!
Damit kam auch der große Moment der Wahrheit für mich, denn nun hieß es: Ran an den Fisch! Noch schnell ein paar Aufnahmen vom fertigen Essen und dann setzten wir uns auf nahegelegene Felsen. Ich war gespannt und setzte mit der Gabel an. Als Erstes wollte ich etwas von der Mallorca Version probieren und hatte die Schüssel in der einen Hand und die Gabel in der anderen. Ein prüfender Blick in die Runde, doch die anderen legten ebenfalls los. Die Gabel ging zum Mund und dann der Geschmack… AWESOME! Bei allem was ich mir vorgestellt hatte, übertraf dies die Möglichkeiten bei weitem! Ich schaute erneut zu den anderen und teilte direkt meine Faszination mit. Wir lachten und freuten uns über die gelungene Kochsession. Wir teilten unsere Kreationen mit den anderen und jeder probierte sich mal durch alle Variationen. Dazu ein kaltes SOL Bier und der Blick in Richtung Steilküste… Ein solcher Moment ist unbezahlbar und einzigartig…der Moment der Freiheit!

Hier seht ihr das entstandene Video!:

La familia

Dieses Erlebnis war wirklich eine Wunscherfüllung für mich und werden unvergessliche Momente bleiben. Solche Momente, wie wir sie auch auf unserer Weltreise hatten, lassen das Reise- und Entdeckerherz höher schlagen.
Auch wenn die Sonne nun schon hinter dem Horizont verschwand, wollten wir den Abend noch nicht zuende gehen lassen und sprachen uns kurz ab. Einstimmig wollten wir den Abend und das Beisammensein im „Three Little Birds“ fortsetzen. Wir packten also alle Sachen wieder zusammen und während Cindy und Marvin bei Jo und Cozy mitfuhren, nahmen wir Stefanie mit zurück nach Sagres. Der Rückweg stellte sich als relativ kurz und schnell heraus, denn von hier aus kamen wir über eine geteerte Straße direkt nach Sagres. Stefanie fuhren wir zu ihrem Hotel und machten uns dann auf zum Campingplatz, da wir von dort aus dann zu Fuß zum Restaurant wollten. Der Campingplatz schließt zu späterer Stunde und wer weiß, was man noch so alles trinkt. Wir stellten uns dort also fix ab und spazierten los. Nach ca. 30 Minuten kamen wir fast zeitgleich mit Stefanie an. Auch die anderen waren vor Ort und wir hatten einen extra abgesperrten Bereich nur für uns erhalten. Der Tisch war dabei ausgeschildert mit „La familia“.

Adeus

Der Abend wurde noch lang, wir genossen Speis und Trank und erzählten quer durch von Erlebnissen, Plänen und was wir so Privat machen. Dabei erzählte ich auch davon, dass ich erst mit Tintenfisch als Gericht gerechnet hatte. Cozy und Jo versicherten mir, dass der echt gut schmeckt und ich ihn nur richtig zubereitet haben muss. Am Besten natürlich bei ihnen im eigenen Restaurant in Hamburg. Ich scherzte dabei erst, dass wir ja am kommenden Sonntag in Hamburg landen würden. Kaum ausgesprochen reservierte uns Cozy einen Tisch, damit den Worten auch Taten folgen würden! Ihr erfahrt zu einem späteren Blogbeitrag, wie das dann ausgegangen ist. 😉

Einig und auch letzte Gäste im Restaurant brachen wir dann fast zeitgleich auf. Ein Abschied von einem absoluten Highlight und anschließendem Spaziergang zurück zum Campingplatz. An der frischen Luft ließen Patrick und ich die Erlebnisse Revue passieren. Wir kamen unbeschadet am Camper an und fielen direkt in den Schlaf. Erstmal ausschlafen und dann den Freitag auf sich zukommen lassen!

Beste Grüße,
Torben