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Portugal2019_Tag1_08

Bom dia!

Wir haben den letzten Tag in Rom eher ruhig verbracht und uns von den ganzen gelaufenen Schritten der letzten Tage erholt. Dafür ging es heute am Samstag weiter zur nächsten Etappe unserer Reise. Im heutigen Beitrag fassen wir den gestrigen Tag zusammen und berichten unsere Erfahrung mit dem Flughafen Ciampino in Rom. Warum wir Portugal als zweites Reiseziel ausgewählt haben soll auch etwas erläutert werden. Doch lest selbst!

Letzter Tag in Rom

Den letzten Tag in Rom haben wir sehr ruhig und überwiegend in der Unterkunft verbracht. Tatsächlich war es auch etwas mehr bewölkt, aber das war nicht der Grund dafür. Die vorherigen Tage waren wir viel unterwegs und brauchten eine Pause vom ganzen Laufen. Zudem haben wir auch für das nächste Reiseziel grobe Pläne gemacht und dafür lohnt es sich auch mal einen Tag auszuruhen. Wir haben den Blogbeitrag über das Kolosseum verfasst und waren dann noch beim lokalen Supermarkt „doc* Supermarcati“ und haben uns frische Pasta von einem lokalen Hersteller gekauft. Diese hatten wir beim letzten Mal schon gesehen und als verlockend befunden. So hatten wir nach der „echten“ italienischen Pizza auch nochmal frische lokale Pasta.

Mit einer frischen Tomatensauce hatten wir uns Abends ein leckeres Essen zubereitet und befanden die lokale Pasta (Ravioli mit Spinat) als sehr lecker.  Wie so üblich prüften wir am Vorabend nochmal unseren nächsten Flug. Diesmal sogar besonders denn Abflug wäre schon gegen 07:00 Uhr morgens. Zum Glück hatten wir dies getan, denn unsere Flugzeit hatte sich auf 09:55 Uhr verschoben und war somit deutlich später. Zugleich prüften wir erneut die Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr, doch auch mit der neuen Uhrzeit war der über 1 1/2 Stunden Fahrweg sehr ungenau. Aufgrund unserer Erfahrung mit dem Bus und mancher fehlenden Information entschieden wir uns dazu, bei UBER zu bleiben. Für den Flug wollten wir keine Verspätung riskieren.



Abflug über Ciampino

Ohne Klimaanlage war die Nacht für Vivi ziemlich schlaflos. Bis spät in die Nacht konnte sie nicht einschlafen, so war sie zumindest froh, dass unser Flug am nächsten Tag etwas später war. Dennoch hieß es dann gegen 07:00 Uhr aufstehen, kurz frühstücken (sofern Hunger vorhanden), Tasche packen und aufräumen. Als wir alles erledigt hatten, hinterließen wir die Wohnung so wie mit unserer Gastgeberin vereinbart. Kurz darauf bestellten wir uns eine Fahrt mit UBER zum Flughafen Ciampino. Dies war die kürzeste, normalerweise zuverlässigste, wenn auch teurere Alternative zu dem öffentlichen Nahverkehr.

Ja „normalerweise“, denn diesmal hatten wir zunächst eine Fahrt bestellt, welche akzeptiert wurde und ca. 15 Minuten bis zu uns brauchte. Doch kurz vor der Ankunft stornierte der Fahrer die Fahrt. Uns werden dadurch natürlich keine Kosten berechnet, doch aufgrund unseres Abfluges doch etwas ungünstig. Zum Glück suchte das System direkt den nächsten Fahrer und vermittelte uns weiter. Dieser war sogar näher an uns dran und kam dann zuverlässig. Wenn auch eine sehr ruhige bzw. weniger unterhaltsame Fahrt, kamen wir in jedem Fall zeitig am Flughafen an. Uns hatte diese Fahrt ca. 44,-€ gekostet, was Verhältnis nicht gerade wenig war. Doch wir hatten die Optionen abgewogen und uns eben lieber dafür entschieden mehr in die Zuverlässigkeit zu investieren.

Am Flughafen Ciampino verlief dann alles problemlos. Unser Gepäck konnten wir schnell einchecken (hatten beide zusammen ja nur 1 großen Backpack = bis 20kg) und dann weiter zur Sicherheitskontrolle. Hier sorgte mal wieder unser Keysafe für Aufmerksamkeit, konnte aber geklärt werden. Dann warteten wir am Gate auf unseren Abflug mit Ryanair. Auch unsere normalen Daypacks konnten wir ohne Beanstandung mit in das Flugzeug nehmen. Wir verstauen diese eh lieber unter unserer Vordersitz und von den Maßen waren sie mehr oder weniger in den neuen Gepäckrichtlinien von Ryanair enthalten.

Nächstes Ziel: Lissabon (Portugal)

Wir flogen zwar mit 20 Minuten Verspätung ab, kamen aber pünktlich im Reiseland unserer zweiten Etappe an – Lissabon. Wer nun unseren Blog verfolgt, wird festgestellt haben, dass wir schon Beiträge zu Portugal und Lissabon haben. Hier war Torben allerdings ohne Vivi und stattdessen mit Patrick im September 2018 im Zuge des SOL Gewinnspiels unterwegs. Eine ganze Woche mit einem VW T2 von Faro bis nach Lissbon die Küste entlang und dabei einen einzigartigen Kochkurs mit den Jungs von „Salt & Silver“ an einer phänomenalen Location. Noch besser – schaut es euch einfach selbst an:

Bei unserer Urlaubsplanung für 2019 kam auch Portugal mit auf und für Torben sprach da nichts gegen. Umso besser für Vivi, die aufgrund der Bilder und Geschichten sehr gerne dorthin wollte. Diesmal wären wir allerdings ohne Bulli unterwegs und mehr Tage in Lissabon verbringen. Bei den geplanten Aktionen haben wir aber für genügend Abwechslung gesorgt, keine Sorge. Dazu lest einfach die nächsten Tage unseren Blog oder am besten folgt uns auf den sozialen Kanälen.

Nach unserer Ankunft in Lissabon warteten wir noch 2 Stunden am Flughafen. Warum? Weil wir während unseres Aufenthaltes in Portugal nicht nur zu zweit, sondern zu dritt unterwegs sind. Eine kleine Tradition, wenn man an unseren Besuch während der Weltreise in Kalifornien und Florida denkt. Torben´s Cousine Laura hat passender Weise gerade am Vortag ihre Klausurphase erfolgreich beendet und bereits Monate zuvor planten wir auf diesen gemeinsamen Trip hinaus. Lauras Flug landete pünktlich und nach unserem freudigen Treffen in der Ankunftshalle ging es auf nach draußen. Hier orderten wir uns gemeinsam eine Fahrt mit UBER zu unserer Airbnb Unterkunft hier in Lissabon. Im Vergleich zu Rom ist UBER hier deutlich günstiger, was uns ganz gelegen kommt.

Neue Erfahrungen

Die Fahrt verlief super und wir hatten einen sehr freundlichen Fahrer. Torben hatte sich auf dem Beifahrersitz mit ihm unterhalten, während Laura und Vivi hinten saßen. Es dauerte nicht lange bis zu unserer Unterkunft und dort wartete dann auch für uns eine neue Erfahrung. Der Zugang zu unserer Unterkunft verlief komplett ohne direkten Kontakt mit der Gastgeberin. Über eine App erhielten wir die Berechtigung zu einem elektronischen Türschloss. Aus der App heraus konnte man dann die Haupttür und auch die Tür zu unserem Appartement via Fingertipp öffnen. Eine sehr komfortable und moderne Lösung. Was die Anschaffung gekostet hat, würde uns tatsächlich interessieren.

Kurze Erkundungstour

Wir schauten uns kurz in der Unterkunft um und ruhten uns dann erstmal ein paar Minuten von der Anreise aus. Dann nahmen wir nur die notwendigsten Sachen und einen leeren Rucksack mit. Wir wollten aufgrund der Uhrzeit nochmal zu Fuß los in die Stadt und bei Gelegenheit in einem Supermarkt einkaufen. Entschieden hatten wir uns für den ca. 30 minütigen Fußweg quer runter zum Hafenbereich und dort entlang bis zum „Praca do Comercio“, wo Torben sich aufgrund des letzten Aufenthaltes schon gut auskannte.

Den Weg bis dorthin schlenderten wir von unserer Unterkunft aus durch viele Gassen, manche davon mehr und manche weniger besucht. Parallel hielten wir Ausschau nach einem geeigneten Restaurant für unser Abendessen, wenn uns war nicht noch groß nach kochen. Somit schlenderten wir die „Rua Agusta“ entlang und fanden dann ein Restaurant, welches uns von der Speisekarte aus zusagte. Hier verweilten wir etwas und genossen je eine leckere Pizza und schauten dem Trubel in der Straße zu.

Wir bezahlten (ohne irgendwelche Aufpreise wie in Rom) und gingen von dort aus zu einem Supermarkt, an den sich Torben erinnern konnte. Hier besorgten wir uns ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage und fuhren dann mit einem öffentlichen Fahrstuhl hoch zu einer Aussichtsterrasse. Nach kurzen Überblick über Lissabon machten wir uns auf den Rückweg. Dieser dauerte auch ca. 30 Minuten, war allerdings voll bepackt mit den Lebensmitteln und dem ganzen Auf- und Ab durch die Gassen ein kleines Workout. In der Unterkunft hieß es für uns alle etwas ausruhen, paar grobe Pläne für die kommenden Tage machen und quatschen.

Bis dahin,
Torben Vivi und Laura

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