#195 – Rückblick: Kalifornien (USA)

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Hallo liebe Leser!

Nach fünf Wochen in Kalifornien ging es für uns ja nach Ecuador auf einer der Galapagos Insel (Santa Cruz). Wir waren insgesamt zwölf Wochen in den USA (vor Kalifornien sieben Wochen in Hawaii). Nun mussten wir erstmal aufgrund der Visa-Bedingungen ausreisen. Denn mit dem deutschen Reisepass darf man nur 90 Tage am Stück in den USA sein, aber 180 Tage im Jahr insgesamt. Das heißt, dass wir nun erstmal raus mussten, aber auch wieder rein dürfen. Hierbei gelten übrigens Kanada und Mexiko nicht als Ausreiseländer.

In den fünf Wochen Kalifornien haben wir eine Woche zu zweit in Redding verbracht und vier Wochen lang sind wir mit einem Kumpel aus Deutschland mit dem Mietwagen rumgereist und haben einen Roadtrip gemacht, der sogar über Kalifornien hinaus ging. Denn wir waren auch in den Staaten Arizona und Nevada. Aber hauptsächlich eben in Kalifornien und daher werden wir in diesem Rückblick die fünf Wochen zusammenfassen. 😉

 

Rückblick: Kalifornien

Unsere Gastgeber & Unterkünfte in Kalifornien:

Nach unserer Ankunft in Los Angeles hatten wir eine airbnb-Unterkunft für eine Nacht relativ in der Nähe. Danach ging es für uns in den Norden – nach Redding. Dort hatten wir über eine Bekannte eine Unterkunft vermittelt bekommen. Wir wohnten dort bei Alayne, die ihre Zimmer auch über airbnb anbietet, aber für uns gab es ein besonderes Angebot. Hier wohnten wir eine Woche bevor es weiterging.

Danach sind wir ja mit unserem Kumpel, Patrick, gemeinsam unterwegs gewesen. In den vier Wochen hatten wir auch ausschließlich Unterkünfte über airbnb gebucht und waren im Allgemeinen sehr zufrieden. Auch zu dritt ist es möglich gute Unterkünfte zu finden.

In Las Vegas hatten wir sogar über airbnb ein Hotelzimmer im „Palms Place“ gefunden und gebucht. Mal etwas anderes und so hatten wir eine Suite über airbnb etwas günstiger bekommen. Die Sucherei über airbnb kann sich ganz schön lohnen. Kurz vor Abreise hatten wir dann wieder eine Nacht alleine in einer airbnb-Unterkunft in der Nähe des LA-Airports, da Patrick schon einen Tag eher abgereist ist.

Der BestCredit der Santander Consumer Bank

Die Transportmittel:

Um in Kalifornien was zu sehen, kommt man wohl um einen Mietwagen nicht rum. Die USA ist eben recht groß und die Entfernungen haben ganz andere Dimensionen. Aber ein Mietwagen lohnt sich und ist gar nicht so teuer. Wir haben für fünf Wochen 1629,34€ (Mietkosten inkl. Versicherungen & Toll) gezahlt und für das Tanken für ca. 4000km 382,68€ gezahlt (alles für je 3 Personen).

In den einzelnen Großstädten, wie Los Angeles, San Diego, San Francisco oder Sacramento gibt es natürlich auch Busse oder Bahn. Ebenso kann man auch Uber nutzen, was wir zum Beispiel in Las Vegas gemacht haben. In San Francisco sind wir einige Male mit dem Zug in die Stadt gefahren, da wir unsere Unterkunft in Oakland hatten. Das war um einges günstiger, denn das Parken in der Stadt ist recht teuer.

Unser Roadtrip

Hier ist eine ungefähre Darstellung unserer gesamten Route.

Das Essen in Kalifornien:

Essensmöglichkeiten gibt es wie Sand am Meer. Natürlich eine Vielzahl an Fast-Food-Ketten, wie McDonalds, Burger King, Wendys, Pizza Hut, etc. sind vertreten, aber es gibt auch einige gute Restaurants, wie zum Beispiel „Carlifornia Pizza Kitchen“ (sehr gute Pizza!) oder „Chipotle“ (gutes mexikanisches Essen, wie Burritos).

Man findet Essen aller Nationalitäten. Etwas wirklich besonderes und spezielles haben wir hier nicht gefunden, aber in unseren Berichten der einzelnen Tagesausflüge berichten wir euch meistens, wo wir gegessen haben oder was. 😉

Das Leben in Kalifornien:

… ist eigentlich ganz normal. 😀 Also klar ist in den großen Städten schon viel los, es gibt viele Leute mit viel Geld, teuren Autos und großen Grunstücken. Und es ist eben auch nicht unüblich mal jemanden bekannteres zu treffen, auch wenn uns das nicht passiert ist. Aber es gibt eben auch die andere Seite: Armut, Menschen, die mit Zelten auf der Straße leben, Drogenabhängigkeit und Kriminalität. An so mancher Stelle in San Francisco hat es uns echt erschreckt, wie krass es doch ist. Man musste nur mal eine Nebenstraße weiter gehen und man sieht, wie sich einer gerade die Spritze in die Adern rammt. Bei manchen Menschen, die so am Boden lagen, war man sich auch nicht sicher, ob die noch leben. Es war schon echt heftig, aber gleichzeitig findet man sowas in fast jeder Großstadt / in jedem Land, nur da war es eben besonders eindrücklich!

Wir waren immer mit einem gewissen Respekt unterwegs, denn in einem Land, wo man jeden für alles verklagen kann und der Waffengebrauch nicht so ganz unüblich ist, weiß man ja nie. Es ist uns nie was passiert – zum Glück, aber eine gewisse Vorsicht ist ja nie schlecht. 😉 Für Unterkünfte sollte man sich auf jeden Fall über die Gegenden vor Ort informieren, da es auch einige Stadtviertel gibt, die man besonders meiden sollte.

Lebensmittel sind relativ teuer, Benzin meistens recht günstig (vorallem in Arizona, Nevada und außerhalb der großen Städte) und für Fahrten muss man aufgrund Entfernung und Straßenbetrieb etwas mehr Zeit einplanen. Malls / Einkaufzentren bestehen oft nur aus Restaurants und Cafés und beliebt sind dafür Outlet-Center, welche sich oft etwas außerhalb einer Stadt befinden.

Religion & Kultur:

Religionsvielfalt gibt es natürlich auch in den USA. In Redding waren wir speziell für die Bethel-Church, welches eine charismatisch-christliche Gemeinde ist. Dennoch findet man verschiedene Religionen, sowie Religiöse-Gruppierungen oder -abspaltungen.

Ebenso ist es mit der Kultur. Allgemein entspricht es einer europäischen Kultur, aber natürlich gibt es auch Menschen anderer Kulturen in Kalifornien. Im Süden von Kalifornien trifft man vor allem auf viele Menschen mexikanischer Herkunft, was eben auch daran liegt, das Mexiko direkt angrenzt. Vor allem in San Diego ist uns dies aufgefallen.

Landschaft in Kalifornien:

Die Landschaft in Kalifornien ist sehr vielseitig. Außerhalb der Großstädte, gibt es eben Wald- und Wüstengebiete. An der Westküste hat man viel Strand und hin und wieder kann man man Waale oder Delfine im Wasser entdecken. Wir haben am „Hermosa Beach“ Delfine gesehen.

Die Nationalparks „Yosemite“, „Kings Canyon“ und „Sequoia“ können wir euch besonders empfehlen. Dort haben wir auch einige Schwarzbären zu Gesicht bekommen. Es ist einfach erstaunlich, was für riesige Bäume es dort gibt und die Felsstrukturen und Wasserfälle gefielen uns dort sehr gut. Nördlich von San Francisco gibt es den großen Redwood-Park mit den großen, breiten Bäumen und es gibt dort auch an drei Stellen Bäume, durch die man durchfahren kann.

In Death Valley kann man Wüstenvegetation erleben und wir hatten dort bis zu 47 Grad. Auch um den „Grand Canyon“ ist alles recht trocken. Im Süden rund um Phoenix und bis nach San Diego gibt es einige Kakteen und auch zur Grenze hin ist alles recht trocken und wüstig.

Hier gibt es die YouTube-Clips zu unserem Aufenthalt in Kalifornien:

Fünf Wochen Kalifornien:

 

 

 

Roadtrip – VLOGs:

 

 

 

 

 

Weitere Info´s …

Einen Roadtrip durch Kalifornien können wir euch auf jeden Fall empfehlen. Es gibt so viel zu sehen und selbst die Fahrten von manchmal über sechs Stunden lohnen sich schon. Wenn man sich gerne viele National Parks ansehen möchte lohnt es sich den „Annual Pass“ für $80 zu kaufen, welcher dann für ein Jahr und die komplette USA gültig ist.

Wenn man in San Diego oder in der Nähe davon ist, dann kann man die Chance nutzen und einmal über die Grenze nach Tijuana (Mexiko). Wir waren uns erst nicht sicher, aber da Torben so gerne wollte, haben wir es gemacht. Das Auto kann man am angrenzenden Outlet abstellen und dann zu Fuß (denn mit dem Mietwagen darf man nicht rüber) über die Grenze. In Tijuana gibt es zwar nicht allzu viel, aber es ist wohl einfach für „Wir haben es mal gemacht!“. 😀

Ebenso empfehlen wir euch den „Grand Canyon“ zu besuchen und falls ihr noch mehr Zeit habt, lohnt sich sicherlich auch ein Abstecher zu den „Antelope Canyon“ zu machen. Des Weiteren hatte sich für uns auch der Besuch in Hollywoods „Universal Studios“ gemacht. Es ist zwar mit ca. 100€ pro Person viel Geld, aber unserer Meinung nach hatte es sich auf jeden Fall gelohnt!

Soweit unser Rückblick… Wahrscheinlich tauchen nach und nach noch weitere Erkenntnisse auf, aber dann ergänzen wir den Beitrag einfach.

Lieben Gruß,
Torben & Vivi

 

 

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