#36 – Hello Dubai!

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Hallo aus Dubai 🙂

Ja richtig gelesen, wir sind in Dubai. Aber nun mal von vorne…

Last day in Joburg

Wir hatten euch ja gestern von unserem Braai erzählt. Das war das Letzte, was wir dort unternommen haben. Es war wirklich ein sehr schöner Abschluss! 🙂

Ab zum Flughafen

Zum Flughafen haben wir uns ein letztes Mal eine „Uber„-Fahrt in Johannesburg bestellt. Und das war eine der schönsten und witzigsten Fahrten, die wir hatten. Kgomotso (sein Name laut der Uber-App) ist ein witziger, aufgeschlossener und herzlicher Typ. Er war von uns total angetan und interessiert an unserer Reise. So sehr, dass er sogar unbedingt ein Selfie mit uns wollte. 😀 Echt cooler Typ! 😉

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Auf geht’s in die Emiraten!

Am Flughafen in Johannesburg lief alles reibungslos und recht zügig. Hier gab es sogar noch einen Ausreisestempel.

Angekommen in Abu Dhabi war alles sehr übersichtlich. Bei der Passkontrolle erhielten wir wieder einen Stempel in unseren Reisepass und unsere Augen wurden eingescannt. Bei der Gepäckabholung hatten wir wieder Glück, dass unsere Gepäckstücke gerade rauskamen, als wir am Laufband ankamen. Diesmal waren sogar noch beide Schlösser dran und alles unversehrt.

Wir machten uns zum Ausgang und wollten erstmal raus. Hier stellten wir direkt die trockene warme Luft fest, die aber noch am Morgen angenehm war.

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Ankunft in Abu Dhabi!
Mit dem Shuttle nach Dubai

Wir sind von Johannesburg nach Abu Dhabi mit Etihad Airlines geflogen. Eine gute Airline, die an Bord guten Service & Leistungen bot. Zusätzlich bieten sie für alle Economy-Gäste einen kostenfreien Shuttle nach Dubai und Al Ain an. Da wir eine airbnb-Unterkunft in Dubai gebucht hatten, nutzen wir den Shuttle, den wir zuvor reserviert hatten.

Auch hier lief alles super. Schon bei der Fahrt erhielten wir einen Einblick in die Umgebung. Palmen, hohe Häuser und teure Autos. 😀

Der Weg zur Unterkunft

Der Shuttle ließ uns in Dubai an der Ethiad Mall raus, welche etwas außerhalb liegt.

Von dort aus hatten wir klare Anweisungen von unserer airbnb-Hosterin erhalten, wie wir zur Unterkunft kommen können.

Erstes Abenteuer: Metro

Wir mussten zunächst einige Stationen mit der Metro fahren. Der Schalter schien zunächst sehr übersichtlich zu sein und wir kauften zwei Tickets für 2 Zonen (für 16 AED (ca. 4€)). Bei der Union-Station mussten wir dann raus.

Von hier aus sollte es weiter mit dem Bus gehen, doch zunächst sollten wir unsere Hosterin anrufen, um Bescheid zu geben, wo wir sind. Hier hieß die Anweisung unserer Hosterin, dass wir einfach jemanden fragen sollen, ob wir mit deren Handy telefonieren können (scheint hier normal zu sein). An der Info haben wir dann einen Mann gefragt, der dann einen der Securities gefragt hat. Somit hat dann Torben mit dem Handy angerufen und Bescheid gegeben.

Falsches Ticket!

Im Anschluss haben wir noch nachgefragt, wie wir zur Bushaltestation kommen und wo wir die Nol-Karte bekommen, die wir für den Bus brauchen.

Wir machten uns auf den Weg, doch leider kamen wir mit unseren Tickets nicht raus. Also wieder zum Info-Point. Dort erzählten wir ihm von unserem Problem und er erklärte uns, dass wir 3 Zonen gefahren sind, aber nur 2 bezahlt haben. So musste Torben noch zwei neue Tickets kaufen, damit wir wieder aus der Metro-Area raus kommen konnten. Dann kauften wir uns die Nol-Karte (je 25 AED (ca. 6€)), die wir für den Bus brauchten. Hierbei handelt es sich quasi um eine Guthabenkarte und pro Fahrt wird dann durch scannen der Karte der Fahrpreis abgezogen und man kann die Karte nach Belieben immer wieder aufladen.

Zweites Abenteuer: Busfahrt

Wir gingen aus der Metrostation raus und eine kurzen Fußweg entfernt befanden sich die Bushaltestellen. Auch hier hatten wir Anweisungen, welchen Bus wir am Besten nehmen sollten. Alles schien leicht und übersichtlich zu sein und der Bus stand bereits parrat, aber dennoch mussten wir noch 15 Minuten warten. Wir steigen ein und nach kurzer Zeit gerieten wir ins Zweifeln.

Welch´ ein Disaster!

Es gab keine Durchsagen und auf den Bildschirmen wurde auch nichts angezeigt. Es war gar nicht übersichtlich, wo und wann eine Bushaltestelle kam und wie das Ganze hier funktioniert! So fragten wir bei der ersten Person nach: Er hatte auch keine Ahnung, da er auch nicht aus Dubai kam. Dann Anfrage an die zweite Person: Dieser Mann teilte uns nun mit, dass der Bus nicht dort hin fährt, wo wir hin wollen und wir im falschen Bus sitzen. Er erkundigte sich noch bei einem anderen Fahrgast, der dies bestätigte. Der Mann sagte zu uns, dass wir mal beim Busfahrer nachfragen sollten. Vivi machte sich auf nach vorne, um nachzufragen, aber der Busfahrer weigerte sich scheinbar und ignorierte Vivi komplett. Ratlos stand sie da, bis der Mann zu ihr dazu kam und den Busfahrer auf arabisch nachfragte, ob er wohl an unserer Haltestelle (Safeer-Mall) vorbei fährt. Dieser meinte, dass er da wohl vorbei fährt aber eigentlich nicht hält.

Also irgendwie war die ganze Situation nicht so durchschaubar und Vivi hatte schon genug von dem Ganzen! Der andere Fahrgast meinte, dass er uns Bescheid gibt, wenn wir in der Nähe der „Safeer-Mall“ sind.

Wir hofften auf das Beste, den schließlich hatten wir nun schon bei der Metro quasi doppelt gezahlt. 🙁

Irgendwann riefen die beiden nur „Safeer-Mall! Go, go!“ und wir rissen unsere Taschen an uns und der Busfahrer hielt an und wir konnten aussteigen. Nun hatten wir aber dennoch keinen blassen Schimmer, wo wir waren und so fragten wir nach. Dieser nette Mann teilte uns mit, dass es einfach gradeaus ca. 15min. ist.

Es kommt schlimmer!

Nachdem wir endlich die „Safeer-Mall“ erreicht hatten wartete bereits die Schwester unsrer Hosterin auf uns und begrüßte uns freundlich. Sie brachte uns zu unserer Unterkunft. Er war ein Fußweg von ca. 10 Minuten. Wir waren erschöpft, genervt von den bisherigen Ereignissen und waren froh nun zu unserer Unterkunft zu kommen! Die Schwester sprach nicht sehr viel, zeigte uns dennoch die Supermärkte in der Nähe und brachte uns dann zur Wohnung, in der sie auch mitwohnt. Sie zeigte uns unser Zimmer und ging dann in ihr Zimmer!

Das Zimmer sehr spartanisch eingerichtet, mit einem alten Kühlschrank, auf einem Wohnzimmertisch Plastikgeschirr, aber immerhin eine Klimaanlage.

Hier fühlen wir uns überhaupt nicht wohl!

Wie man so schön sagt: Wir waren mit der Gesamtsituation unzufrieden! 🙁 Später zeigte sie uns dann noch das Badezimmer, welches relativ klein und sehr dreckig war. So hatten wir uns das nicht vorgestellt!

Zu empfindlich?!

Vivi konnte ihre Tränen nicht mehr zurück halten. Das war einfach zu viel! Nach solchen Strapazen kommt man in die Unterkunft und fühlt sich hier nicht mal wohl! Alles war so fremd, abgeschirmt in seinem Zimmer im 14. Stock! Wir hinterfragten uns, ob wir zu empfindlich sind, ob es die Übermüdigkeit ist oder ob man es hier nicht für die paar Tage aushalten kann.

Wir beruhigten uns erstmal, zogen uns was Frisches an und machten uns auf zur S-Mall, um eine Simkarte (mit Datennutzung) und etwas zu Essen zu bekommen. Die Mall war recht überschaubar und es gab zwar Simkarten, aber wir entschieden uns dagegen und wollten erstmal das W-LAN der Unterkunft nutzen. Um uns zu beruhigen haben wir uns dann bei McDonalds etwas zu essen geholt. Es war uns einfach nicht danach, nun etwas Neues auszuprobieren!

Wie geht’s nun weiter?

Das wird der restliche Tag und der Morgen uns zeigen. Wir werden uns erstmal ausruhen und uns überlegen, wie wir nun weiter vorgehen wollen. Aber erstmal holen wir etwas Schlaf nach und Überlegungen uns verschiedene Optionen und Möglichkeiten!

Gruß,
Torben & Vivi