#215 – Abschied, Leben in Little Havana & Miami Beach

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Moin, Moin!

Es ist zwar ein wenig stiller auf unserem Blog, aber das heißt nicht, dass wir untätig rumsitzen – Okay, manchmal schon, aber das braucht man eben auch manchmal! 😀 Aber ansonsten waren wir ganz fleißig mit den Videos und es gibt ein paar neue VLOGs aus Kanada anzusehen. Schaut also gerne mal in unserem YouTube-Kanal vorbei. 😉

Hallo September

Nun ist schon der erste September! Wo ist die Zeit nur hin? Nun ist offiziell der letzte Monat unserer Weltreise angebrochen und Ende des Monats werden wir wieder in Deutschland sein. Ganz schön verrückter Gedanke irgendwie. Vivi freut sich auf die Rückkehr und Torben ist ein wenig wehmütig und möchte noch weiter. Am Anfang klang ein Jahr so lang und ja, es war auch lang, aber geht nun doch auch schnell vorbei.

Aber wie die Monate zuvor wollen wir auch den letzten Monat noch in vollen Zügen genießen! Es gibt noch einiges zu entdecken, erleben, kennen lernen, ausprobieren, zu sehen, …. Wir wollen den Monat nochmal bewusst genießen bevor es wieder zurück geht. Wir hoffen ihr bleibt weiterhin dabei, denn es wird noch einiges Aufregendes kommen! Also bleibt gespannt.

Nun wollen wir aber euch mit weiteren Informationen versorgen. Denn wir haben zwar schon einiges aufgeholt, aber sind noch nicht beim aktuellen Stand angekommen. So sorry! Nachdem wir also mit unseren Freunden nach Miami gefahren sind, hieß es auch langsam Abschied nehmen…

Abschied nehmen

Knapp zwei Wochen waren wir gemeinsam in Florida unterwegs, haben viel gesehen, gemeinsam erlebt und es war wirklich eine tolle Zeit zwei enge Freunde um sich zu haben, Abenteuer zu teilen und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen. Darüber wird man noch in x Jahren gesprechen. 😉

Bevor wir die beiden zum Flughafen brachten, verbrachten wir den Vormittag in der „Dolphin Mall„. Ein riesiges Einkaufszentrum mit vielen Restaurants und Shops. Es war aufgrund der Uhrzeit nicht allzu viel los, was es recht entspannt machte. Nachdem wir einen Rundgang gemacht hatten, gab es für uns alle Mittagessen bei Subway. Danach gönnte Vivi sich noch eine Handtasche von Fossil, die 70% günstiger war – Da muss man doch als Frau zuschlagen! 😀 Vor ein paar Monaten hätte sie das wohl nicht gemacht, denn man muss jedes zusätzliche Gewicht ja auch mit sich rumschleppen. Aber nun gegen Ende wird man da lockerer – irgendwie!

Doch dann war die Zeit gekommen. Wir machten uns zum Flughafen. Erst gaben wir gemeinsam den Metwagen wieder ab, denn wir hatten ihn nur für die gemeinsame Zeit angemietet. Alles lief reibungslos und dann ging es zum Gate. Tobi und Leo checkten ihr Gepäck ein und dann liefen die letzten Minuten! Wir unterhielten uns noch etwas und kurz bevor Vivi sich von Leonie verbaschieden wollte, gab es noch eine fette Überraschung! Leonie fragte Vivi, ob sie ihre Trauzeugin sein möchte! Jaaaaaa! 🙂 Was eine Freude! Irgendwie erleichterte es den Abschied mit Freude und Vorfreude, aber Vivi war trotzdem etwas traurig, sich nun von ihrer besten Freundin verabschieden zu müssen.

Leben in Little Havana

Für uns beide ging es nun wieder alleine weiter. Torben bestellte uns einen Uber-Fahrer und dann ging es zur neuen airbnb-Unterkunft. Sie liegt mitten in Little Havana nicht unweit von der „Calle Ocho“ entfernt. Die Gegend wirkte sehr nett und es gab einige größere, hübsche Häuser. Unsere Unterkunft war eine der Wohnungen in einem Mehrparteienhaus. Angekommen, Taschen abgelegt und Unterkunft inspizieren. Unsere Gastgeberin war nicht da und wir sahen sie auch nur ein Mal.

Sie hat noch ein Mitbewohner und da der früher als geplant zurück kamr, übergab sie uns ihr Zimmer. Alles war sauber und ordentlich und wir fühlten uns direkt wohl. Unsere Gastgeberin gab uns alle nötigen Infos und war über airbnb immer erreichbar. Bevor wir es uns gemütlich machten, gingen wir noch zum Supermarkt in der Nähe und kauften ein paar Lebensmittel für die nächsten Tage ein. Den Rest des Tages verbrachten wir recht entspannt!

Auch wenn Little Havana für Trubel, Live-Musik und gutes kubanisches Essen bekannt ist, hat man hier davon nicht ganz so viel mitbekommen. Die „Calle Ocho“ war nicht weit, aber dennoch geht es in den Nebenstraßen eher ruhiger zu. Eigentlich recht angenehm und wenn man Lust auf mehr Trubel hat, dann weiß man, wo man ihn finden kann. 😀

Miami Beach

Am nächsten Tag legten wir einen Home-Office-Tag ein. Wir machten nur noch mal einen Spaziergang zum Supermarkt und den Rest des Tages verbrachten wir in unserer Unterkunft. Arbeiteten einiges auf und kurrierten uns aus. Das tat gut! 🙂

Doch am Tag darauf wollten wir dann auch wieder raus, was sehen und machen. So fuhren wir mit dem Trolley von Little Havana nach Brickell. Dort kauften wir uns Busfahrkarten, denn wir hatten eine weitere Strecke vor uns. Zunächst nutzten wir jedoch noch den MetroMover, um damit nach Bayside zu fahren. Von dort sollte eigentlich ein Bus nach Miami Beach fahren, aber die Pläne wurden geändert. Daher mussten wir ein Stückchen laufen. Wir fanden dann noch eine andere Buslinie mit der wir dann rüber nach South Beach fuhren.

Von der Bushaltestelle machten wir uns dann zu Fuß zum Strand. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen, aber ganz gemütlich war es nicht. Ein paar dunkle Wolken gaben uns Bedenken. Torben wollte sich den Wasserspaß aber nicht nehmen lassen und ging ins Wasser. Nach einiger Zeit fing es an zu tröpfeln und Vivi brachte ihre Kamera in Sicherheit. Die Regenwolken verzogen sich und die Sonne kam wieder zum Vorschein.

Ocean Drive am South Beach

Da wir jedoch recht durstig waren, verließen wir erstmal wieder den Strand. Für den South Beach ist auch der „Ocean Drive“ sehr bekannt. Ein Restaurant nach dem Nächsten, viele Bars und ordentlich was los. Man kann nicht an einem Restaurat vorbei gehen, ohne das man angesprochen wird. Um die Mittagszeit werden hier schon unzählige Cocktails verzehrt und mit oftmals lauter Musik und den Menschenmengen fühlt man sich eher wie auf dem Ballermann. Nicht so ganz unsere Welt und so verschwanden wir eher in den Parallelstraßen und kühlten uns mit einem kalten Frappuccino ab.

Auf dem Rückweg gingen wir nochmal beim Ocean Drive entlang und hier war immernoch einges los. Diesmal gingen wir aber lieber den Promenadenweg zwischen Strand und Ocean Drive lang, um alles aus einer Distanz zu beobachten. Wenig späte fuhr dann ein Tourbus von „American Idol“ (amerikanische Castingshow) den Ocean Drive entlang und zog Aufmerksamkeit auf sich. Den Bus sahen wir später auch nochmal. Als wir genug von Strand und dem Trubel hatten, fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zur Unterkunft.

Vizcaya Museum, Bayside & Riverwalk

Am nächsten Tag wollten wir uns eigentlich das „Vizcaya Museum“ ansehen. Wir gingen zu Fuß (fast eine Stunde) von unserer Unterkunft dort hin. Wir gingen durch richtig edle Viertel mit großen Häusern und staunten hier und da nicht schlecht. Ebenso trafen wir auf einige Pfaue, die hier in Miami öfter mal zu sehen sind und frei rumlaufen. Wir hatten uns nicht groß darüber informiert, sondern wussten nur, dass die Villa und der Garten sehr schön sein soll. Vorort fanden wir dann heraus, dass der Einritt pro Person $18 kostet. Auch wenn wir den Weg hier her gelaufen waren, so war uns der Eintritt den Preis nicht wert!

In der Nähe befand sich eine Trolley-Station und wir entschieden uns damit nach Brikell zu fahren. An dem Tag war es wieder sehr heiß und da ist man um ein wenig klimatisierte Umgebung doch recht erfreut! 🙂 Von dort aus fuhren wir wieder mit dem MetroMover nach Bayside, wo wir noch ein paar Souvenirs und Postkarten kauften.

An dem Tag machten wir einen ordentlichen Marsch! Wir hatten keinen Plan und ließen uns einfach ein wenig durch Miami treiben. Wir entdeckten das „Vapiano Miami“ (das Restaurant kennt man auch aus Deutschland und die haben echt gutes Essen) und gingen den Riverwalk entlang. Zwischen den ganzen Hochhäusern gibt es immer mal kleine Oasen – Orte wo man verweilen kann.

Von dort aus liefen wir dann zurück nach Little Havana, um noch ein bisschen mehr zu sehen. Man hat das Gefühl, dass zu jeder Tageszeit etwas in Little Havana los ist. Egal, ob es das Domino spielen ist oder irgendeine Live-Band in einer Bar. Hier ist Leben! Wir genoßen noch ein Eis bei „Azucar„, machten noch einen Abstecher im Supermarkt und gingen dann zurück zur Unterkunft.

Vorerst letzter Tag in Miami

… denn unsere Reise geht weiter! Am letzten Tag war es etwas regnerischer und wir haben mal etwas länger ausgeschlafen. Am Abend gönnten wir uns nochmal ein leckeres kubanisches Essen im „El Exquisito“. Wiedermal sehr lecker gewesen! 🙂

Am nächsten Tag ging es für uns dann früh raus und mit dem Greyhound Bus nach Sarasota. Ja richtig, zurück zur Westküste Floridas. Als wir in Redding waren begegneten wir zwei Frauen, die airbnb-Gäste beim der gleichen Gastgeberin waren. Seit dem waren wir mit Vicki im Kontakt, die in der Nähe von Sarasota wohnt. Sie hat uns eingeladen bei ihr für eine Weile zu wohnen und uns einen guten Preis angeboten. Da sagten wir nicht nein und hier sind wir nun in einer ganz tollen Unterkunft. Aber dazu und zu unserem Aufenthalt gibt es im nächsten Beitrag mehr. 😉

Bis dann!
Gruß,
Torben & Vivi

 

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