#164 – Kauai // Hawaii – Rund um die Insel – Teil 3

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Kauai // Hawaii – Rund um die Insel (Teil 3)

In dieser Blog-Serie „Hawaii – Rund um die Insel“ wollen wir euch die besten Tipps für einen Trip auf den einzelnen Inseln (Oahu, Maui & Kauai) geben. Schöne Strände, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Malls uvm. werden wir euch auflisten, sodass ihr für euren eigenen Hawaii-Trip etwas vorbereitet seid.

Wir geben euch das mit an die Hand, was wir selbst getestet und gesehen haben, aber auch Empfehlungen, wozu wir nicht gekommen sind, aber empfehlenswert sind. Wir haben euch einzelne Spots verlinkt, wo ihr darüber auf die zugehörigen Blogartikel kommt, um mehr Info´s darüber zu erfahren. 😉 Alle Beiträge zu unserem 7-wöchigen Hawaii-Aufenthalt findest du hier.

Kauai

In diesem Beitrag soll es um die Hawaii-Insel „Kauai“ gehen. Kauai ist die dritt größte Insel von Hawaii und trägt den Spitznamen: „The Garden Isle“ (= Die Garteninsel). Diesen Namen trägt sie aufgrund der Naturvielfalt und des vielen Grüns zurecht, aber es ist auch die Insel mit am meisten Regen.

Man wird in Kauai (wie aber auch auf den anderen Inseln, aber hier besonders) viele Angebote zu Helicopter-Touren finden. Es gibt hier viele verschiedene Anbieter und in den Reiseführern findet man hin und wieder auch Spargutscheine. Es lohnt sich sicherlich so eine Tour zu machen, da man hier vorallem mehr Einblick in die Täler mit den vielen Wasserfällen bekommt. Außerdem wurden zahlreiche Filme (z.B. Jurassc Park, Fluch der Karibik) auf Kauai gedreht, wo einem dann auch der Drehort gezeigt wird. Wer also sich mal etwas gönnen will, empfehlen wir eine Helicopter-Tour. 😉

Rund um die Insel gibt es viel zu entdecken und erleben und daher legen wir nun los mit „Rund um die Insel – Teil 3“.

Nordküste

Das nördlichste Ende der Küste ist in Haena, genauer gesagt am „Kee Beach„. Von dort aus geht es nur noch zu Fuß – wenn man möchte. Über einen Wanderweg „Kalau Trail“ (18km) kann man den „Nualolo Area Napali Coast State Park“ erkunden, über den man zu einem Wasserfall und schönen Stränden kömmt. Für einen bestimmten Teil der Wanderung braucht man offiziell eine Genehmigung! Am „Kee Beach“ selbst kann man schwimmen und schnorcheln und der nahgelegene „Haena Beach Park“ eignet sich zum Surfen, ebenso wie der „Tunnels Beach“ (oder auch „Makua Beach“ genannt). In Haena gibt es außer dem Strand und dem Campingplatz nur Wohnhäuser.

Hanalei und Princeville sind die nächstgrößeren Orte. Hanalai Bay eignet sich hervorragen zum Surfen lernen aufgrund des Sandbodens und des relativ flachen Wassers. In Hanalei empfehlen wir ein Shave-Ice bei „Jojo´s„, ein Frühstück oder Kaffee in „Hanalei Bread Company“ und gutes mexikanisches Essen direkt nebenan. Ebenso gutes Essen gibt es im „Hanalei Gourmet“, was nicht so teuer ist, wie es klingt. 😉 Aber drumherum um den Marktplatz gibt es viele verschiedene Restaurants und Shops.

In Princeville ist nicht viel los, außer einem ähnlichen, aber nicht ganz so schönen Marktplatz und ansonsten nur Resorts und Golfplätze. Wir empfehlen euch auf jedenfall die Wanderung auf dem „Okolehao Trail“ zu machen, wo ihr einen tollen Ausblick auf „Hanalei Bay“ habt! (Must do!!!) In Pinceville gibt es auch noch das „Queens Bath“, einen naturgeformten Pool. Hier gibt es aber nur wenige Parkplätze und auch der Weg dorthin (schmaler meist matschiger steiler Pfad) ist auch aufgrund der Wetterlage nicht immer gut begehbar.

Ansonsten gibt es ein paar schöne Lookouts (wie z.B. den „Hanalei Valley Lookout“ und den „Anini Beach Park“, der auch gut zum Schwimmen und Schnorcheln sein soll In Richtung Kilauea gibt es noch einen schönen Mini-Golf-Platz und den Kilauea Leuchtturm.

Ostküste

Die Ostküste bietet ein paar schöne Strände, wie den „Anahola Beach Park„, den „Kapaa Beach Park“, den „Wailua Beach“ und den „Lydgate Beach Park„. Ansonsten sind nur Kapaa und Wailua interessant, wo ein wenig mehr los ist.

Von Kapaa kommt man auch zu den „Opekaa Falls“. Im „Wailua River“ gibt es verschiedene Angebote mit einem Kanu oder SUP zu fahren, um do auch zum „Secret Falls“ und der „Fern Grotto“ zu gelangen. Von Wailua kommt man über eine etwas kurvige und enge Straße zu einem Parkplatz und dort kann man im Tal die „Wailua Falls“ sehen.

Lihue ist sehr verstreut und aufgrund des Flughafens und der Verwaltungsgebäude viel Verkehr. In der „Rice Street“ findet man alles, was man braucht und wer gerne mal ein paar Geschäfte nah beeinander haben möchte, empfehlen wir einen Besuch im „Kukui Grove Shopping Center“. Für eine kleine Wanderung und einen etwas abgelegenen Ort, empfehlen wir den „Ninini Point„. Ein (nicht ganz so hübscher) Leuchtturm und viel Ruhe findet man hier. Wenn nicht gerade die Flugzeuge direkt über dem Kopf langfliegen. Hier hat man wohl auch Chancen zur Walsaison Wale zu sehen.

Südküste

Man nehme den „Kaumualii Hwy“ und biegt in die „Maluhia Rd“ in Richtung Koloa und Poipu ab. Hier befindet sich ein „Tree Tunnel“ oder wie wir sagen würden eine Allee – umgeben von Bäumen bilden sie einen Tunnel, der wirklich recht schön aussieht.

In Poipu befindet sich der „Shipwrecks Beach„, der sich aufgrund der vielen Felssteine nicht allzu sehr zum Schwimmen eignet. Aber eine Aussicht von dem Felsvorsprung ist schonmal ganz nett und hier gibt es auch einen langen Wanderweg, den „Maha’ulepu Heritage Trail“.

Ansonsten gibt es an der Südküste nicht allzu viel, aber einen Halt im „Kukui´ula Viillage Shopping Center“ würden wir noch am Mittwoch empfehlen, da es hier dann einen „kulinarischen Markt“ mit viel frischen Produkten, Kochvorführungen und Live-Musik gibt.

Es folgen einige kleine Orte aneinander bis man dann in Hanapepe ankommt. Hier gibt es den „Salt Pond Beach Park„, welcher nicht nur zum Campen schön ist, sondern auch zum Schwimmen. Viele Palmen machen diesen Ort einladend und auch hier kann man einen schönen Sonnenuntergang genießen.

Westküste

Die Westküste ist bekannt für Waimea und Kokee und vorallem für den „Waimea Canyon„. Die Fahrt dorthin ist ein absolutes Muss und war für uns eines der Highlights auf Kauai. Der „Waimea Canyon Lookout“ gibt einen atemberaubenden Einblick in dieses Naturbild und in die Täler mit den zahlreichen Wasserfällen. Darüberhinaus gibt es noch andere Lookout, die Einblick in das Farbspiel des Canyons bieten.

Neben den vielen Aussichtsplätzen gibt es auch zahlreiche Wanderwege durch und entlang des Canyons. Wir empfehlen vor allem bis zum „Pu´u O Kila Lookout“ zu fahren. Wir sind dort den „Pihea Trail“ bis zum Lookout gegangen. Man kann hier angrenzend auch noch einen anderen Wanderweg weitergehen, doch man sollte immer die Wetterbedingungen im Blick behalten, da es dort schnell sehr matschig werden kann.

Neben dem „Waimea Canyon“ gibt es nur ein großes Militärgebiet in Kekaha. Es gäbe noch die Möglichkeit zum „Polihale State Park“ zu fahren, da es hier auch einen nicht viel besuchten Strand gibt, jedoch ist die Straße etwas off-road (Kieselweg mit vielen Schlaglöchern) und ist daher nur mit einem geeigneten Auto zu empfehlen. Für ein paar Geschichtsinteressierte ist vielleicht noch der „Russian Fort Elizabeth State Historical Park“ interessant. 😉

Nachwort

Natürlich ist das nur ein kurzer Abriss von dem, was es auf Kauai gibt und die Erwartungen und Interessen sind unterschiedlich. Wir würden jedoch auf jeden Fall empfehlen sich ein Auto zu mieten, um das meiste aus dem Aufenthalt rauszuholen, denn auf Kauai gibt es wirklich sehr viel zu sehen und der öffentliche Transport ist dort nicht so gut ausgebaut!

Wer auch noch Interesse an den anderen (von uns besuchten) Inselberichten hat, findet die anderen Artikel der „Rund um die Insel“ – Serie für Oahu und Maui hier. Für dijenigen, die gerne bei ihrem Hawaii-Aufenthalt campen wollen, haben wir unsere Erfahrungen und Info´s dazu im Beitrag „Campen auf Hawaii“ zusammengefasst. Ebenso gibt es einen Artikel rund ums „Schnorcheln in Hawaii“ mit den besten Schnorchel-Spots auf einem Blick (Artikel dazu folgt bald).

Wir wünschen euch eine tolle Reiseplanung und einen schönen Aufenthalt. Falls ihr noch Fragen an uns habt, könnt ihr uns gerne über das Kontaktformular schreiben. 😉

Gruß,
Torben & Vivi

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