#15 – Technische Ausstattung

Eingetragen bei: Deutschland | 0

Moin, Moin. 🙂

In diesem Beitrag wollen wir euch einen Teil unserer Packliste vorstellen – nämlich den technischen Teil.

Welche technische Ausstattung „braucht“ man für eine Langzeitreise und worauf ist zu achten?

Zunächst ist zu sagen, dass „brauchen“ ein sehr subjektiver Begriff ist und jeder etwas anderes benötigt bzw. auf andere Dinge Wert legt.

Man braucht unterschiedlich gute technische Ausstattung, je nachdem ob man…
  • viel filmen möchte und/oder einen YouTube-Kanal führt,
  • (viele) hoch-qualitative Fotos machen möchte,
  • einen Blog pflegen möchte,
  • ggf. als Online-Nomade unterwegs ist,
  • und und und …

Daher muss man anhand von seinen Erwartungen und seinem Vorhaben entscheiden, welche technische Ausstattung man braucht.

Im Folgenden wollen wir euch auflisten, welche technische Ausstattung wir mitnehmen werden und euch ein paar hilfreiche Tipps geben, worauf man achten sollte, je nachdem was man vor hat.

 

  • Kameras

Digitalkamera, Spiegelreflexkamera, Actionkamera, und und und …. Das Angebot und die Vielzahl der Marken ist groß!

Worauf solltest du achten?

Hier ist es entscheidend, was du vorhast und welche Qualität das Ergebnis haben soll. Eine Vielzahl der aktuellen Smartphones können schon beachtlich gute Bilder und akzeptable Videos erstellen. Demnach besteht hier bereits die Möglichkeit im Vorfeld zu entscheiden, ob das Smartphone für die eigenen Zwecke ausreicht und man sich damit Gepäck spart.

Für uns war allerdings der Punkt, dass wir nach der Weltreise bestimmte Reiseziele so schnell nicht wieder sehen ausschlaggebend, etwas mehr Wert auf die technische Ausstattung zu legen. Wäre doch ärgerlich, wenn ein Teil der Fotos und Videos hinterher nicht zu gebrauchen sind. 😉

Das nehmen wir mit:

Wir werden eine Canon EOS 1200D (Spiegelreflexkamera) und eine GoPro Hero3+ Black (Actionkamera) mitnehmen. Damit sind wir gut ausgestattet, um Fotos und Videos zu machen. Dazu gehören dann noch verschiedene Objektive (18-55 mm und 75-300 mm), sowie Zubehör für die GoPro (z.B. Halterungen, Stative, Unterwassergehäuse etc.).

 

  • Notebook

Ein Notebook benötigt man vor allem, um seine Fotos & Videos zu bearbeiten. Außerdem erleichtert das Notebook einem die Bedienung, wenn man einen Blog und/oder YouTube-Kanal führt.

Worauf solltest du achten?

Wichtig ist, dass das Notebook nicht zu groß und schwer ist. Besonders gut eignen sich sogenannte „Ultrabooks“, „Zenbooks“ oder eben das „Macbook“. Einige empfehlen auch Tablets als Alternative, was in Bezug auf Gewicht und Größe durchaus Sparpotenzial hat. Doch leider spart es im direkten Vergleich bei gewissen Programmen auch an Leistung. Für reines Onlinearbeiten würden wir auch eher zum Tablet tendieren. Allerdings liegt unser Schwerpunkt hierbei auf das digitale Entwickeln von Fotos und rendern von Videos. Das benötigt nunmal etwas mehr Power! Da wir aber nicht mit einem 5kg Gerät losreisen wollen, haben wir anhand folgender Eckdaten das passende Notebook für unsere technische Aussattung gefunden.

 

Diese technischen Eckdaten solltest du beachten:
Bildschirmgröße:

33cm = 13,3 Zoll; Gewicht: ca. 1,5kg

  • Je größer das Display, desto größer und schwerer auch das Notebook. Versuche hier ein gutes Mittelmaß für dich in Hinsicht Bedienbarkeit und Sichtfläche zu finden.
Bildschirmeigenschaften:

1920 x 1080 Pixel (Full HD) mit LED-Backlight

  • Hauptunterschied liegt hier zwischen matten und glänzenden Displays. Diese haben aber auch je nach Hersteller Unterschiede und ein wenig Erfahrung oder Testen im Elektromarkt des Vertrauens ist empfehlenswert. Full HD bietet für Bildbearbeitung mehr Farbdetails.
Pozessor:

Intel® Core™ i5 (6. Generation) 6267U Prozessor 2x 2.90 GHz

  • Der Prozessor ist hauptausschlaggebend für die Bild- und Videobearbeitung. Vor allem im HD Bereich werden imense Rechenanforderungen gestellt, weshalb man hier auf aktuelle und etwas höherwertige Prozessoren zurückgreifen sollte.
Festplatte:

256 GB SSD

  • Die Solid State Drive (SSD) ist der schnellere Nachfolger der HDD und bringt eine schneller Zugriffszeit auf das Betriebssystem und installierten Programme (sofern auf der SSD installiert) = geringere Wartezeit.
Grafikkarte:

Intel Iris Graphics 550

  • Eine externe Grafikkarte ist für unsere Anwendung nicht notwendig, weshalb wir auf den neuen integrierten Intel Grafikchip zurückgreifen. Dieser hat in den Benchmarks für Bild- und Videobearbeitung gut abgeschnitten.
Arbeitsspeicher:

8 GB DDR3L SDRAM

  • Anwendungen und Komponenten des Betriebssystem lagern schnell abgreifbare Daten im Arbeitsspeicher. Für Multitasking oder aber auch Bearbitung mit verschiedenen Quellen und Ebenen ist mehr Arbeitsspeicher von Vorteil. 4 GB sind da Minimum, normal aber schon 8 GB.
Schnittstellen:

USB (2.0 und 3.0), sowie Cardreader

  • Schnittstellen sind das A und O, wenn man mit einer Kamera bzw. digitalen Geräten unterwegs ist. Trotz der schmalen Bauweise (19,65 mm) ist unser Notebook mit 2x USB 2.0, 1x USB 3.0 und sogar 1x mit dem neuen USB 3.1 ausgestattet. Dem Datentransfer steht nichts im Wege! Der Cardreader ist ebenfalls dabei und ermöglicht den Zugriff auf SD-Karten ohne USB Adapter.
Betriebssytem:

Windows 10 Home 64 Bit

  • Hier gilt es auch je nach Belieben zu entscheiden (Mac oder Windows10). Durchaus ist unter Bild- und Videobearbeitern Mac eher die erste Wahl, doch bietet Windows gute preisgünstigere Alternativen.
Akkulaufzeit:

bis zu 7 1/2 Stunden

  • Nicht immer steht einem die externe Stromquelle zur Verfügung, weshalb eine lange Akkulaufzeit entspannte Vorteile mit sich bringt.
Garantie:

2 Jahre Garantie (Pick up & Return) inkl. 1 Jahr International Travellers Warranty

  • besonders gut gefiel uns die Garantie seitens Acer. Hier gibt es nicht nur die 2 Jahre Grantie für Deutschland, sondern noch die internationale „Travellers“ Garantie obendrauf. Vorteilhaft hierfür ist die Registrierung des Produktes auf der Herstellerseite.
Das nehmen wir mit:

Wir haben uns für den Acer Aspire V13 entschieden. Das Notebook haben wir online bei „Notebooksbilliger.de“ gekauft, da wir dort bereits mit vergangenen Bestellungen gute Erfahrung gemacht haben.

 

  • Speicherungsmöglichkeiten

USB-Stick, Festplatte oder Cloud!? Du solltest dir auf jeden Fall überlegen, wie du deine Daten (Texte, Fotos, Videos, etc.) speicherst bzw. sicherst.

Worauf solltest du achten?

Für uns gilt in dem Fall lieber einmal mehr absichern als zu wenig. Neben externen Festplatten und USB-Sticks, gibt es auch eine Vielzahl an Cloudmöglichkeiten. Bei der Cloud besteht der Vorteil daran, dass die Daten einem nicht aus dem Rucksack geklaut werden können (Das Thema Datensicherheit im Netz lassen wir mal außen vor.). Nachteil widerrum ist, dass eine Internetverbindung vorrausgesetzt wird, um hier die Daten zu synchronisieren.

Das nehmen wir mit:

Wir haben uns eine externe 2 TB Festplatte ( LaCie Rugged Mini 2 TB ) und einen 64 GB USB-Stick ( SanDisk Ultra Fit 64 GB USB 3.0 ) für die Reise besorgt. Dies dient zur Absicherung der Daten auf mehreren Geräten. Zudem werden die Daten verschlüsselt und sind beim eventuellen Diebstahl eher schwer auszulesen, abgesehen vom Wertverlust der Festplatte. Außerdem haben wir aktuell einen Zugang bei Dropbox, wo wir gewisse Daten sichern können. Eine Vielfalt an Datensicherheit ist hier unsere Empfehlung.

 

  • Powerbank

Eine Powerbank bietet die Möglichkeit Geräte unterwegs aufzuladen. Das ist besonders praktisch, wenn gerade keine Steckdose in der Nähe ist. Auch hierzu gibt es unzählige Anbieter.

Worauf solltest du achten?

Kapazität: Zum einen gibt es schon Smartphones mit einer Akkukapazität von 4000 mAh, weshalb Powerbanks von 10000 mAh für gerade mal 2 Ladezyklen reicht. Eine höhere Kapazität heißt meist aber auch eine größere (unhandlichere) Powerbank.

Ladestrom: Leider gibt es viele Produkte mit einer guten Kapazität, aber einem geringen Ladestrom von z.B. 500 mA. Das entspricht einer ungefähren Ladedauer von 30 Stunden! Besser wären hier 1,5 bis 2,0 Ampere und ein entsprechend kompatibles Netzteil.

Das nehmen wir mit:

Wir haben uns für eine Anker Powerbank entschieden ( Anker PowerCore 20100mAh ). Diese hat eine hohe Akkukapazität, was ein mehrfaches Aufladen von Smartphones etc. ermöglicht. DIe Maße und das Gewicht der Powerbank liegen noch im Rahmen für Backpacker (16,6 x 5,8 x 2,2 cm ; 354 g). Zudem bietet das Produkt einen extrem schnellen Ladezyklus und einen Überspannungsschutz. Die Marke Anker ist unter den Powerbanks sehr bekannt und liefert zu dem Produkt auch noch eine 18-monatige Garantie.

 

  • Sonstiges

Man muss sich außerdem auch noch bei der technischen Aussattung um Reiseadapter für Steckdosen, sowie ähnliche (Lade-) Adapter, Gedanken machen.

Worauf solltest du achten?

Andere Länder heißt meist auch andere Stromanschlüsse, weshalb du dich je nach Reiseland darüber informieren solltest. Hier gibt es eine Vielzahl an „Weltreiseadaptern“, wobei das Produkt mit den Reiseländern abgeglichen werden sollte. Wichtig ist zudem, dass der Adapter einen eingebauten Spannungswandler hat, um sich vor eventuellen Spannungsschäden an der technischen Ausstattung zu schützen. Ebenfalls gilt zu kontrollieren, ob man notwendige Ladekabel oder Ladeadapter für die technische Ausstattung dabei hat.

Das nehmen wir mit:

– Steckerleiste „Powercube“ ( allocacoc PowerCube Wir haben uns für den Powercube entschieden, da er das Überlappen der 4 möglichen Steckmöglichkeiten verhindert und ebenfalls eigene USB Ladeanschlüsse besitzt. DIe 1,5m Kabellänge bieten zudem eine gute Länge, um alle Geräte anschließen zu können.

– Anker USB Ladegerät ( Anker 24W 2-Port USB Ladegerät ) Das USB Ladegerät verfügt genau wie die Powerbank über die eigene IQ-Technologie für schnelleres Laden und hat zudem Anschlussmöglichkeiten um 2 Geräte parallel laden zu können.

– Anker Ladekabel iPhone ( Anker Lightning USB Kabel ) Dank der Nylonummantelung ist dieses Kabel strapazierfähiger und für Reisende besser geeignet. Hier wirbt Anker sogar mit einer lebenslangen Garantie!

– Audioadapter für Flugzeuge ( 3er Set Flugzeugadapter ) Adapter zur Verwendung üblicher Kopfhörer an Flugzeug-Audio-Anschlüssen, da in einigen Flugzeugen die üblichen Kopfhörer nicht angeschlossen werden können.

– Weltreiseadapter DIesbezüglich haben wir noch keine entgültige Entscheidung getroffen und informieren uns noch über das passende Produkt.

 

Das war ein Einblick in unsere technische Ausstattung. Vielleicht konnten wir euch damit bei der eigenen Reiseplanung helfen. Habt ihr auch noch Tipps oder „Must Have“ Produkte, dann schreibt uns doch hier.

Eine Übersicht zu unserer Packliste findet ihr hier. 🙂

 

Liebe Grüße,
Viviane & Torben

P.S.: Bei den gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbelinks. Diese führen dich lediglich zu dem Produkt und verpflichtet dich nicht zum Kauf. Falls du über den Link das jeweilige Produkt kaufen solltest, erhalten wir davon einen kleinen Teil. Mehr dazu findet ihr hier.