#228 – Rückblick: Kanada

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Moin liebe Leser!

Hiermit wollen wir euch unseren Rückblick zu Kanada vorstellen.
Nachdem wir 2 Wochen auf den Galapagos Inseln waren, ging es für uns über Miami zurück in den Norden. Unser erster und eigentlich einziger Anflugpunkt in Kanada war Toronto.

Insgesamt waren wir für 3 Wochen in Kanada und hatten von Deutschland aus bereits unser Visa beantragt und dabei. Die Einreise war kein Problem und es wurde auch freundlich von den Mitarbeitern geholfen. Hierbei passierte der Großteil digital und somit war Kanada das einzige Land, von dem wir keinen Stempel in unseren Reisepass erhalten hatten.

Wie bereits eben erwähnt war unser ursprünglicher Plan in Toronto zu landen und von dort aus die Zeit mit Ausflügen und ggf. Tagestouren zu verbringen. Doch immer wieder wurden wir ganz unbeabsichtigt auf Vancouver aufmerksam. Dies liegt ja nun aber auf der anderen Seite von Kanada und mit unserem Aufenthalt in Redding (Kalifornien) waren wir schon relativ nah. So beschlossen wir dem Ruf nachzugehen und recherchierten etwas mehr zu Vancouver und waren begeistert. In Ecuador fanden wir dann auch relativ günstige Flüge für 2 Personen, um noch 8 Tage in Vancouver zu sein. Auch auf Airbnb war Verlass und dort weit verbreitet. Somit hatten wir also relativ spontan unseren Kanadaaufenthalt erweitert.

Rückblick Kanada:

Unsere Gastgeber & Unterkünfte in Kanada

Nach der erfolgreichen Ankunft in Kanada, mussten wir via Bus und Zug zu unserer Unterkunft. Diese lag relativ nah an der Innenstadt in „St. James Town“. Von hier aus war man mit ca. 15-20 Minuten Fußmarsch im Zentrum Torontos. Die Unterkunft lag nicht weit von der Bahnstation Sherbourne entfernt und unser Gastgeber erwartete uns schon. Wir wurden herzlich empfangen und hatten neben dem eigenen Schlafzimmer die Küche, das Badezimmer und Wohnzimmer zur gemeinsame Nutzung. Vom 24. Stock aus gab es zudem einen coolen Ausblick.

Nach 4 Tagen und dem ersten Kennenlernen von Toronto ging es für uns schon wieder zum Flughafen und auf nach Vancouver. Da wir unsere anschließende Weiterreise nach Florida später wieder von Toronto aus hatten, schoben wir Vancouver dazwischen. In Vancouver kamen wir relativ spät abends an und mussten vom Flughafen noch eine Weile mit dem Bus bis zur Unterkunft zurücklegen. Der Kontakt mit den Gastgebern war aber echt super und wir wurden neben eigener Recherche bestmöglichst mit Informationen versorgt, welcher Weg der Beste wäre. Auch hier hatten wir eine Airbnb-Unterkunft und unsere Gastgeber waren ein Volltreffer. Wir hatten öfters gute und lange Gespräche über die Reise und ihrer Empfehlungen für unseren Aufenthalt. Außerdem wohnten noch zwei sehr verschmuste und lustige Katzen in der Unterkunft. Auch hier hatten wir ein Schlafzimmer mit einem super bequemen Bett und ein eigenes Bad für uns und die restlichen Räumlichkeiten zur gemeinsamen Nutzung.

Hin & Zurück nach Toronto

Ebenfalls war unsere letzte Unterkunft (wieder in Toronto) spitze! Hier wohnten wir mit in einem Haus und hatten hier auch ein eigenes Bad. Vorab hatten wir mit Absicht eine andere Unterkunft gewählt, welche etwas mehr außerhalb der Innenstadt von Toronto lag, aber dennoch gut mit U-Bahn angebunden war. Bei gutem Wetter konnten wir uns sogar im Garten in die Sonne legen und nutzten freie Zeit auch für einen Spaziergang durch die Gegend.

Alles in allem hatten wir in Kanada sehr gute Unterkünfte und freundliche sowie sympathische Gastgeber. Lediglich das Bett in der ersten Unterkunft in Toronto bestand aus zwei übereinandergelegten Matratzen und war etwas zu weich, wo sich später der Rücken nicht für bedankten. Wir können aber allgemein Airbnb in den Metropolen nur weiterempfehlen!


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Die Transportmittel

In Vancouver hatten wir lediglich für einen Tagesausflug nach Whistler einen Mietwagen, was sich aber definitiv lohnt. Unserer Meinung nach auch besser, als ein Ausflug mit dem Tourbus, denn so ist man deutlich flexibler was die Zeiten und Zwischenstops angeht. Des Weiteren hatten wir einen Tagesausflug von Toronto zu den Niagarafällen und hatten hierfür den „Greyhound Bus“ genutzt. Dies ist mit den deutschen Flixbussen oder Intercity in Neuseeland gut vergleichbar. Man kann hier über deren Webseite oder auch lokalen Ticketschaltern Fahrten zwischen verschiedenen Zielen kaufen. Hierzu zählen beliebte Ziele wie die Niagarafälle, aber auch Fahrten quer durch das Land oder rüber in die USA (dort ist es ebenfalls vertreten).

Ansonsten sind wir in den Metropolen gut zu Fuß zurechtgekommen oder nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Während wir in Toronto jeweils einzeln für die Fahrten Tickets gekauft hatten, so nutzen wir in Vancouver wieder ein wiederaufladbares Prinzip mit einer Karte.

Das Essen in Kanada

Hier hatten wir jeweils in Toronto und in Vancouver spezielle Viertel gefunden, die ein besonderes Angebot parat hatten. Dennoch ist das Essensangebot in Kanada vielseitig und bot ein breites Spektrum aus verschiedensten Kulturen.

In Toronto können wir euch den „Kensington Market“ nur empfehlen. Hier gibt es ein großes Angebot von verschiedensten Street Food Essen. So wurde Torben bzgl. Burger fündig, doch auch der „Berlin City Döner“ erregte unsere Aufmerksamkeit. An der Straße wurden auch einige frische Lebensmittel angeboten und neben einigen Straßenkünstlern war es auch meistens gut besucht. In Vancouver ist „Granville Island“ definitiv ein Muss! Hier befindet sich der „Granville Island Public Market“, welcher eine Kombination aus lokalen Wochenmarkt und diversen internationalen Street Food Märkten ist. Zudem gibt es hier ein reichhaltiges Angebot von Fisch und Handwerksmärkten. Plant auf jeden Fall genug Zeit ein, um von allem was probieren zu können. Zwischendurch kann man sich die Beine auf dem Markt bei dem reichhaltigen Angebot vertreten oder draußen den Ausblick genießen. Nur Vorsicht vor den diebischen Möwen!

Das Leben in Kanada

Kanada ist definitiv ein kulturell vielfältiges Land und die Menschen meistens aufgeschlossen. Man wird häufig freundlich begrüßt und einem in Alltagssituationen geholfen. Der öffentliche Verkehr ist in den Großstädten relativ gut ausgebaut und sauber. Für Tagesausflüge in die weiten Landschaften Kanadas empfiehlt sich definitiv ein Mietwagen und eine Menge Zeit. Kanada ist bekannt für seine türkisenen Gletscherseen in den Regionen „Britisch Kolumbien“ und „Alberta“. Wer es zudem eher naturverbunden mag, den können wir eher Vancouver empfehlen. Hier lässt es sich unserer Meinung nach einfacher arrangieren den Großstadtmodus zu entkommen. Parallel dazu ist Toronto eine sehr hippe und moderne Stadt. Doch uns fiel hier auch eher die Armut und gesellschaftliche Grenzen auf. Lebensmitteltechnisch fanden wir überall Supermärkte für jeden Geldbeutel und ebenfalls viele Restaurants und Cafe´s.

Religion & Kultur

Die Religionsvielfalt ist hier ebenfalls vielfältig und gleicht den vereinigten Staaten. Die Mehrheit zählt hier zu den Christen, doch auch Religionen aus dem nahen Osten sind hier vertreten. Allgemein gilt Kanada als ein sehr offenes Land was die Religion anbelangt und heißt die Menschen zu einem freundlichen und respektvollen Miteinander willkommen.

Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Kultur wieder. Somit gibt es keine vorherrschende Richtung und neben vielen Ähnlichkeiten mit der USA, gibt es auch Gemeinsamkeiten mit Europa. Kanada setzt sich viel für die Gleichberechtigung in den verschiedensten Ebenen ein und dies merkt man auch im direkten Kontakt mit deren Bewohnern.

Landschaft in Kanada

Wir haben nur die zwei Städte Vancouver und Toronto besucht und somit auch nur einen Einblick von dort und der näheren Umgebung. Doch die Landschaft haute uns vor allem in Vancouver vom Hocker. Nachdem es ja zuerst ein paar Probleme mit dem Mietwagen gab und wir kurz davor waren den Ausflug doch zu lassen, waren wir mehr als froh es getan zu haben. Auf dem Weg nach Whistler sahen wir viele schneebedeckte Berge, türkise Seen, Wasserfälle und einfach einen gefühlt nie endenden Ausblick in die Ferne oben vom Berg.
Auch die Niagara Fälle und manche Wanderwege durch die Natur haben uns überzeugt, dass Kanada einen weiteren Besuch wert wäre. Wer hier sein Hauptaugenmerk auf die Natur legt, der sollte einen mehrtägigen Ausflug durch die Landschaft von Britisch-Kolumbien und Alberta machen.

Hier gibt es die YouTube-Clips zu unserem Aufenthalt in Santa Cruz:

Unsere VLOGs:

Weitere Infos

Unsere Empfehlung für einen Kanada-Trip wäre wohl definitiv viel Zeit einzuplanen und einmal quer durch das Land zu fahren. Hierbei natürlich mit eigenem Auto um jederzeit anhalten zu können und einfach dort solange zu verweilen, wie man möchte. Nach unserer Recherche empfiehlt es sich wohl von Toronto nach Vancouver zu fahren, da man von dort kommend immer mehr Natur zu sehen bekommt.

In beiden Städten lässt sich die Innenstadt leicht zu Fuß erkunden und es macht dazu Freude sich von der Vielfältigkeit der Städte überraschen zu lassen. Hierbei fühlten wir uns relativ sicher, auch wenn es in einigen Stadtteilen Torontos etwas fragwürdige Gestalten gab.

Wer in Vancouver ist, sollte definitiv auch Whistler besuchen und sich einen Gondelpass kaufen. Damit kann man dann in Ruhe alle Fahrten wahrnehmen. Zudem empfiehlt es sich schon rechtzeitig nach einem Mietwagen Ausschau zu halten, da z.B. in Vancouver regelmäßig Kreuzfahrtschiffe anlegen und es dann schnell ausgebucht ist.

In Vancouver Innenstadt ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht so gering, dass man mal Zuschauer eines Films oder Serie ist und eventuell mal einen „Promi“ trifft. Wir waren recht spontan am Set von „Supergirl“, was wirklich interessant war.

 

Soweit von uns zu Kanada. Wer mehr über unseren Aufenthalt lesen möchte, kann hier die Artikel dazu finden.

Gruß,

Viviane & Torben.